Nr. 170, März 2020 (Ausgabe II)

Abos, Kommentare & Kontakt: Björn Lisker


Johannes Hauser,
Geschäftsführer



Liebe Mitglieder und Freunde von CAMEXA,

 

zunächst einmal hoffe ich, Ihnen und Ihren Familien geht es gut. Wir möchten Ihnen in diesem Newsletter einige Orientierungspunkte im Kontext der durch das Coronavirus COVID-19 hervorgerufenen komplexen Gesundheitssituation geben.

 

Um die Ausbreitung des Virus nicht zu fördern und die Vorgaben der mexikanischen Gesundheitsbehörden zu erfüllen, bleibt das Büro der Kammer in Mexiko-Stadt bis auf Weiteres geschlossen.

 

Auch unsere Veranstaltungen in Mexiko-Stadt sowie an den Standorten unserer Repräsentanzen finden bis auf Weiteres nicht als Präsenzveranstaltungen statt. Wir werden uns aber bemühen, die Veranstaltungen soweit möglich in Form von Videokonferenzen anzubieten. Informationen zu den genauen Zeitfenstern sowie zu der technischen Vorgehensweise lassen wir den angemeldeten Teilnehmern rechtzeitig individuell zukommen.

 

Selbstverständlich ist das CAMEXA-Team weiterhin für Sie erreichbar. Eine Liste mit den Ansprechpartnern und Mailadressen finden Sie gleich unter diesem Grußwort.

 

Außerdem haben wir für Sie in diesem Newsletter Schutzmaßnahmen zusammengestellt, die einige unserer Mitgliedsunternehmen empfehlen.

 

Eine Auswahl von Kommunikationsoptionen für das Home-Office und virtuelle Konferenzen rundet diese Ausgabe ab.

 

Wir hoffen, der eine oder andere Tipp ist Ihnen von Nutzen. Aber natürlich erheben die Informationen keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ganz im Gegenteil: Wenn Sie weitere Anregungen oder konkrete Praxistipps haben, die die Arbeit in dieser gesundheitlichen Notlage erleichtern, lassen Sie es uns bitte wissen: prensa@ahkmexiko.com.mx

 

Aktuelle Hinweise der Kammer werden wir Ihnen wie gewohnt über diesen Newsletter zukommen lassen. Bitte beachten Sie zudem die CAMEXA-Homepage: mexiko.ahk.de.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Mit freundlichen Grüßen,


Johannes Hauser
Geschäftsführer

Mitteilung


Service:

Unsere Mitarbeiter erreichen Sie unter folgenden Mailadressen im Home-Office:

Ihre Ansprechpartner in der Provinz:

 

CAMEXA-Büro Bajío
(Querétaro, Guanajuato, San Luis Potosí und Aguascalientes):
Thomas Meller: camexabajio@ahkmexiko.com.mx
Handy: (442) 668 4792

Repräsentanten:

CAMEXA Jalisco:
Christian Nötzlin, camexajalisco@ahkmexiko.com.mx

CAMEXA Norte (Nuevo León und Coahuila):
Fritz Eisele, camexanorte@ahkmexiko.com.mx

CAMEXA Puebla und Tlaxcala:
Dirk Petersen, camexapuebla@ahkmexiko.com.mx

COVID-19: Informationsquellen zur Lage in Mexiko

Wir empfehlen Ihnen auch folgende Informationsquellen zur aktuellen Situation in Mexiko:

 

Mexikanisches Gesundheitsministerium:
https://www.gob.mx/salud/documentos/nuevo-coronavirus

 

Deutsche Botschaft in Mexiko:
https://mexiko.diplo.de/mx-de/aktuelles/-/2318536

 

Ärzteliste der Deutschen Botschaft in Mexiko:
https://mexiko.diplo.de/blob/2189772/901fd66a0906b3e7a0728e912161d679/aerzteliste-data.pdf

 

Mexikanische Botschaft in Deutschland:
https://embamex.sre.gob.mx/alemania/index.php/de/

 

Aktuelle Informationen unseres Mitglieds Roedl & Partner:
https://www.roedl.de/themen/covid-19/corona-mexiko-wirtschaft-arbeitsrecht-auswirkung

 

Information unseres Mitglieds Foley Gardere Arena (Foley & Lardner):
https://news.foley.com/cv/d262144caa3b37405aea61675ffc357e3e1803bf




Aktueller Artikel von Germany Trade & Invest (► Link):

Coronapandemie trifft Mexiko zu einem kritischen Zeitpunkt

 

Deutsche Botschaft in Mexiko bittet um Registrierung in Krisen-Vorsorgeliste

Die Deutsche Botschaft in Mexiko weist darauf hin, dass es für ihre weiteren Planungen unerlässlich ist, einen genauen Überblick über die in Mexiko befindlichen deutschen Staatsbürger zu erhalten.

 

Es wird darum gebeten, sich - gegebenenfalls unter Nennung der Reisedaten - in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, damit eine schnelle Kontaktaufnahme ermöglicht wird:  https://elefand.diplo.de

 

Dies gilt auch für jene Personen, die ihre Daten bereits auf anderem Wege an die Botschaft übermittelt haben: Eine Registrierung in der Krisenvorsorgeliste ist dennoch durchzuführen.

Vorsichtsmaßnahmen im Unternehmen gegen die Ausbreitung von COVID-19

Vorschläge von CAMEXA-Mitgliedern

Foto: Anna Shvets / Pexels
Foto: Anna Shvets / Pexels

Die Schutzmaske bietet nur einen eingeschränkten Schutz, ist aber besser als nichts. Allerdings sind selbst einfache Masken Mangelware.


CAMEXA hat in den vergangenen Tagen einige Mitgliedsfirmen befragt, was sie gegen die Ausbreitung von COVID-19 tun. Nachfolgend die am häufigsten genannten Maßnahmen:

  • Messen der Körpertemperatur mit einem kontaktlosen Laser-Thermometer am Eingang des Werksgeländes.

  • Handdesinfektionsmittel am Eingangsbereich des Betriebs und an verschiedenen strategischen Orten wie Toilettenräume zur Verfügung stellen.

  • Großformatige Hinweisschilder, die darauf hinweisen, dass regelmäßiges Händewaschen, das Niesen in die Armbeuge und die Einhaltung eines Mindestabstands von 1 Meter wichtig sind.

  • Mitarbeiter z.B. aus Vertrieb und Verwaltung arbeiten nach Möglichkeit im Home-Office.

  • Kantinen schließen oder umstrukturieren, damit Mindestabstand von einem Meter zwischen den Mitarbeitern eingehalten wird. Essensintervalle verkürzen, um allen Mitarbeitern die Möglichkeit zum Kantinenbesuch zu geben.

  • Führungspersonal strikt räumlich trennen; Austausch nur online.

  • Schichten strikt trennen, dazwischen ein Zeitpuffer einrichten, damit Sozialräume desinfiziert werden können.

  • Teams so struktieren, dass Ausfälle kompensiert werden können. Beispiel: Statt einem 6-köpfigen Team lieber zwei 3er-Teams räumlich voneiander getrennt mit derselben Aufgabe betrauen. Fällt ein Team durch Coronavirus aus, kann das andere weiterarbeiten.

  • (Wiederholt) hustende Kollegen meiden und sie eindringlich bitten, umgehend beim Betriebsarzt vorstellig zu werden.

  • Kritisch prüfen und beschränken: Welche Customer- und Lieferantenbesuche sind wirklich unvermeidbar?

  • Flugreisen – auch innermexikanische – möglichst einstellen, um den Aufenthalt in Flughäfen zu vermeiden. Gegebenenfalls auf das Auto als Transportmittel ausweichen. Wo möglich, Fahrdienste wie Uber statt dem öffentlichen Nahverkehr.

  • Rückkehrer aus vom Coronavirus betroffenen Gebieten bleiben für 14 Tage in Quarantäne (arbeiten vom Home-Office aus).

Kommunikationslösungen für das Home-Office

Foto: Martine Savard / Pexels
Foto: Martine Savard / Pexels

Dank Internet können heutzutage viele betriebliche Aufgaben auch von zu Hause aus erledigt werden.


Um die Ansteckungsgefahr in den Unternehmen zu senken, arbeiten immer mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Home-Office aus.

 

Doch was, wenn ein persönlicher Austausch der Kollegen nötig ist? Für einfache Videogespräche und Konferenzen bietet sich Skype an, das zudem bereits auf vielen Computern installiert ist.

 

Großer Beliebtheit erfreut sich auch das (kostenpflichtige) Programm des US-Anbieters Zoom. Es vereint Videokonferenzen mit Instant-Messaging und dem Teilen von Inhalten.

 

Eine Plattform, die Chat, Besprechungen, Notizen und Anhänge für die Teamarbeit verbindet, ist Microsoft Teams. Das Angebot ist kostenpflichtig, doch aus Anlass des Coronavirus können Firmen es gratis nutzen, wie das Magazin PCWelt berichtet (mit Link zur Download-Seite).

 

TeamViewer - ein börsennotiertes Unternehmen aus Deutschland - ist ein Fernwarte-System. Es erlaubt den IT-Experten Ihres Unternehmens, auf die Computer der Kollegen zuzugreifen. So können viele technische Probleme schnell behoben und der Arbeitsfluss gewährleistet werden. Die berufliche Nutzung ist normalerweise mit Kosten verbunden; auch hier hat man sich aber enschlossen, für die Dauer des Coronavirus die Nutzung gratis anzubieten. Weitere Informationen und den Download-Link finden Sie ebenfalls bei PCWelt

 

Zu Sicherheitsaspekten und Datenschutz beachten Sie bitte die Informationen auf den jeweiligen Websites der Anbieter.


Aktuelle Informationen zu Geschäftschancen und Entwicklungen auf dem mexikanischen Markt.


Datenschutzrechtlicher Hinweis

 

Sie haben die Mail mit dem Hinweis auf diese Ausgabe des CAMEXA-Newsletters erhalten, weil Sie sich in den Mailverteiler für den Newsletter der AHK Mexiko eingetragen haben. Wenn Sie glauben, diese Mail irrtümlich erhalten zu haben oder wenn Sie sich aus dem Versand dieses Newsletters austragen möchten, senden Sie bitte eine kurze Mitteilung an: prensa@ahkmexiko.com.mx.


Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch unsere ausführliche Datenschutzerklärung.