Sonderausgabe / Nr. 196 - 12. Mai 2022: Mexiko Ergebnisse des "World Business Outlook"

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Liebe CAMEXA-Mitglieder,

 

in dieser Sonderausgabe veröffentlichen wir die Mexiko-Ergebnisse der jüngsten Frühjahrs-Umfrage "World Business Outlook" unseres Mutterhauses, des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). Vielen Dank an alle von Ihnen, die sich an der Umfrage beteiligt haben!

 

Es zeigt sich, dass der Optimismus mit Blick auf die Entwicklung des eigenen Firmengeschäfts weiterhin größer ist als mit Blick auf die Konjunktur des Landes insgesamt: 51 versus 19 Prozent. Der Optimismus manifestiert sich in den Investionsabsichten und besonders auch der Personalplanung. Planten im Herbst 2021 noch 31 Prozent von Ihnen, die Beschäftigtenzahl im Vergleich zu der Zeit vor der Corona-Krise zu erhöhen, so sind es jetzt 42 Prozent.

 

Sorgen bereiten weiterhin vor allem die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und die Rohstoffpreise. Und wenig überraschend bleibt auch die Sicherheit ein wichtiges Thema 55 Prozent von Ihnen haben im vergangenen halben Jahr eine Verschlechterung der Sicherheitssituation beobachtet. Aber sehen Sie selbst nachfolgend finden Sie die Ergebnisse im Detail.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Johannes Hauser
Geschäftsführer


Mexiko-Ergebnisse der DIHK-Umfrage "World Business Outlook" vom Frühjahr 2022

Umfragezeitraum: 28. März bis 22. April 2022

1. Wie beurteilen Sie die gegenwärtige geschäftliche Lage Ihres Unternehmens?

  Frühjahr 2022 Herbst 2021
Gut 43%   27%
Befriedigend 44%   56%
Schlecht 13%   17%

2. Welche geschäftliche Entwicklung erwarten Sie für Ihr Unternehmen vor Ort in den kommenden zwölf Monaten?

  Frühjahr 2022 Herbst 2021
Besser 51%   56%
Gleich bleibend 41%   42%
Schlechter 8%     2%

3. Wie beurteilen Sie die konjunkturelle Entwicklung des Landes in den nächsten zwölf Monaten?

  Frühjahr 2022 Herbst 2021
Besser 19%   29%
Gleich bleibend 41%   48%
Schlechter 41%   23%

4. Wie werden sich die Ausgaben Ihres Unternehmens für Investitionen vor Ort in den kommenden zwölf Monaten voraussichtlich entwickeln?

  Frühjahr 2022 Herbst 2021
Höher 38%    35%
Gleich bleibend 33%    31%
Geringer 18%    21%
Keine Investitionen 11%    13%

5. Wie wird sich die Beschäftigtenzahl Ihres Unternehmens vor Ort im Vergleich zu den Plänen vor der Corona-Krise voraussichtlich entwickeln?

  Frühjahr 2022 Herbst 2021
Höher 42%   31%
Gleich bleibend 45%   54%
Geringer 13%   15%

6. Wo sehen Sie die größten Risiken bei der wirtschaftlichen Entwicklung Ihres Unternehmens in den kommenden zwölf Monaten?

(Mehrfachnennungen möglich. In Klammern die Werte vom Herbst 2021)

Wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen 60% (53%)
Rohstoffpreise 54% (46%)
Nachfrage 36% (46%)
Rechtssicherheit 35% (35%)
Energiepreise 30% (13%)
Wechselkurs 26% (33%)
Finanzierung 20% (17%)
Fachkräftemangel 17% (13%)
Infrastruktur 16% (15%)
Handelsbarrieren / Bevorzugung einheim. Firmen 12% (19%)
Arbeitskosten 12% (6%)

7. Welche kurzfristigen wirtschaftlichen Folgen der russischen Invasion in der Ukraine spüren oder erwarten Sie für Ihr Unternehmen?

(Mehrfachnennungen möglich)

Störungen in der Lieferkette / Logistik 61%
Höhere Kosten für Energie, Rohstoffe und Vorleistungen 58%
Fehlende Rohstoffe und Vorleistungen 52%
Produktionsstopp / Geringere Produktion 18%
Zunahme von Handelshemmnissen 17%
Verringerung der Auftragseingänge 17%
Erhöhte Rechtsunsicherheit 10%
Verlust von Geschäftspartnern, Abbruch v. Geschäftsbeziehungen 10%
Hindernisse im Zahlungsverkehr 10%
Zunahme der Auftragseingänge 05%
Höhere Produktion 01%
Keine 10%

8. Welche langfristigen Veränderungen erwarten Sie in der internationalen Arbeitsteilung?

(Mehrfachnennungen möglich)

Veränderte Risikobewertung von Standorten 36%
Zunahme von Protektionismus / autarker Nationalökonomie 34%
Veränderung von Transportwegen 33%
Stärkere Diversifizierung von Lieferanten 30%
Beendigung oder Einschränkungen von Geschäftsbeziehungen
in bestimmten Regionen
25%
Zunahme von politischem Einfluss auf Lieferketten (z. B. durch Gesetze, Handelshemmnisse) 24%
Verlagerung von Niederlassungen / Produktion an neue Standorte 23%
Wirtschaftliche Entkopplung von Weltregionen 22%
Stärkere Diversifizierung von Absatzmärkten 15%
Keine Veränderungen 12%

9. Wie hat sich die Sicherheitslage (Kriminalität/Gewalt) in Ihrem Land in den vergangenen 6 Monaten auf Ihr operatives Geschäft / Ihre Geschäftstätigkeit ausgewirkt?

Überhaupt keine Auswirkungen (die Sicherheitslage ist gut) 05%
Weniger Auswirkungen (die Sicherheitslage hat sich verbessert) 04%
Gleiche Auswirkungen (die Sicherheitslage ist unverändert) 37%
Größere Auswirkungen (die Sicherheitslage hat sich verschlechtert) 39%
Viel größere Auswirkungen (die Sicherheitslage hat sich deutlich verschlechtert) 16%

Informationen zu den Umfrage-Teilnehmern

Branche  
 Industrie / Bau   50%
 Dienstleistung   35%
 Handel   15%
Anzahl der Mitarbeiter weltweit  
 Weniger als 100 48%
 100 bis 1000 20%
 Mehr als 1000 32%


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