Nr. 242 - 24. Juni 2026
Verantwortlich für diesen Newsletter: Björn Lisker
Liebe CAMEXA-Mitglieder,
am 24. Oktober findet die diesjährige CAMEXA-Gala statt. Ort der Veranstaltung ist wie im vergangenen Jahr das Hotel Camino Real in Polanco, das Datum ist der 24. Oktober. Wie es gute Tradition ist, spenden wir den Überschuss der Gala auch in diesem Jahr einem guten Zweck. Der Kammervorstand hat entschieden, dass diesmal die Organisation Reintegra bedacht wird. Detaillierte Informationen zu den Sponsorenpaketen finden Sie gleich nach diesem Grußwort. Noch können Sie dabei sein und Ihr Unternehmen der deutsch-mexikanischen Gemeinschaft an einem ganz besonderen Abend präsentieren - und dabei Gutes tun.
Vom 19. bis zum 21. Oktober organisiert die Kammer eine Delegationsreise deutscher Unternehmer nach Mexiko. Dabei geht es um Marktchancen für Weinproduzenten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in dieser Ausgabe.
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Hauser
Geschäftsführer
Bei seinem Mexikobesuch interessierte sich der Bundesaußenminister auch für die aktuelle Lage der Wirtschaft.

Der Bundesaußenminister (Bildmitte) traf sich mit Mitgliedern des Kammervorstands. Rechts neben ihm der Präsident des Vorstands, Martin Toscano (Evonik Industries).
Bundesaußenminister Dr. Johann Wadephul hat sich bei seinem Besuch in Mexiko auch über die aktuelle Situation der Wirtschaft in Mexiko informiert. Aus diesem Anlass kam er am 5. Juni in Polanco mit Mitgliedern des Kammervorstands zusammen, die ihm einen Eindruck aus den verschiedenen Branchen vermittelten. An dem Austausch nahmen neben dem Kammergeschäftsführer Johannes Hauser der Präsident des Vorstands, Martin Toscano (Evonik), der Vizepräsident des Vorstands Alexander Firsching (Bosch), Dr. Christian von Schulz-Hausmann (Merck) und Rodolfo Moncada (Rohde & Schwarz) teil. Zudem informierten Olaf Voss von ThyssenKrupp und Sergio Carey von Siemens Energy über Projekte im Land.
Dr. Wadephul begründete seinen Besuch unter anderem mit der großen Bedeutung, die Mexiko für die deutsche Wirtschaft hat: „Mexiko ist unser wichtigster Handelspartner in Lateinamerika, eine Demokratie und ein Rechtsstaat.“ Und er kündigte eine engere Kooperation an: „Es kann nicht sein, dass wir lange Zeit auf einem etwas zu niedrigen Level zusammengeabeitet haben - das will ich mit diesem Besuch wieder anschieben“.
An dem Treffen nahmen auch Vertreter mehrerer deutscher Ministerien, Abgeordnete des deutschen Bundestages sowie der deutschen Botschaft in Mexiko teil, darunter Botschafter Dr. Clemens von Goetze. Bei dem Austausch ging es auch um das aktualisierte Abkommen EU-Mexiko und Themen wie die Energieversorgung, die Sicherheit im Land und die Perspektiven für das USMCA-Abkommen.
Ein Leitfaden mit detaillierten Informationen ist jetzt online verfügbar.
Im Rahmen der Zuständigkeiten der COFEPRIS als föderale Gesundheitsbehörde zum Schutz der Bevölkerung vor Gesundheitsrisiken durch Regulierung, Überwachung und Gesundheitsförderung im Zusammenhang mit gesundheitsrelevanten Produkten, Dienstleistungen und Tätigkeiten, werden fortlaufend Maßnahmen durchgeführt, um die Einhaltung der geltenden Gesundheitsvorschriften zu stärken und die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei der Identifizierung und Meldung möglicher Gesundheitsrisiken zu fördern.
In diesem Zusammenhang informieren wir darüber, dass am 20. Mai der Leitfaden zur Einreichung von Gesundheitsbeschwerden („Guía para la Presentación de Denuncias Sanitarias“) veröffentlicht wurde. Ziel dieses Dokuments ist es, die Bevölkerung sowie interessierte Kreise über das Verfahren zur Einreichung von Gesundheitsbeschwerden bei dieser Behörde zu informieren und die für eine sachgerechte Bearbeitung erforderlichen Angaben zu erläutern.
Der Leitfaden kann unter folgendem Link eingesehen werden:
Im Auftrag des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) organisiert die DIHK DEinternational GmbH in Zusammenarbeit mit der AHK Mexiko und dem Deutschen Weininstitut eine Geschäftsreise zum Thema Wein nach Mexiko.
Termin: 19. bis 21. Oktober 2026
Ziel der Geschäftsreise sind Geschäftsanbahnungen, Erfahrungsaustausch und Kontaktvertiefung mit lokalen Unternehmen und Experten.
Mexiko bietet deutschen Weinanbietern Absatzchancen durch Marktgröße, urbane Nachfragezentren und hohe Importabhängigkeit. 2022 wurde der mexikanische Weinmarkt auf 4,051 Mrd. € geschätzt; 2024 importierte Mexiko Wein im Wert von 350 Mio. US$, primär aus Spanien, Italien, Chile, Frankreich und Argentinien.
Der Markt ist preissensibel, aber klar segmentiert: Besonders relevant sind urbane Zentren wie Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey sowie Fachhandel, Sommeliers, Weinbars und ausgewählte E-Commerce-Kanäle. Auch Bio-Weine zeigen Potenzial.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Marktstudien und Länderberichten des BMLEH zu Mexiko.
Informationen zum Programm sowie das Anmeldeformular finden Sie hier.
Die Europäische Kommission hat eine gezielte Konsultation gestartet, um Rückmeldungen von Interessenträgern zu den Nachweisanforderungen für die Rückverfolgbarkeit des sogenannten „Melt and Pour“-Verfahrens im Rahmen der neuen EU-Stahlverordnung einzuholen.
Die EU-Stahlverordnung soll die negativen handelsbezogenen Auswirkungen globaler Überkapazitäten auf den europäischen Stahlmarkt begrenzen.
Die Konsultation läuft vier Wochen lang - noch bis zum 2. Juli 2026. Sie richtet sich an Stahlhersteller, Stahlverarbeiter, Händler, Importeure, Branchenverbände und weitere Interessengruppen.
Ziel ist es, die praktikabelsten und verlässlichsten Dokumentationsformen zu ermitteln, mit denen sich das Ursprungsland des Erschmelzens und Vergießens von in die EU eingeführtem Stahl wirksam
nachweisen lässt.
Weitere Informationen und Link zur
Konsultation
...Jens Franke, den Vorsitzenden des Vorstands des Deutschen Clubs in Mexiko-Stadt. Der Club im Stadtsüden (Tepepan, Xochimilco) besteht seit 68 Jahren.
Herr Franke, hat sich das Modell der großen Clubs nicht überlebt? Jeder, der Sport machen möchte, findet doch einen Fitnessclub in der Nähe seines Wohnorts und muss nicht in den Stadtsüden bis Tepepan fahren, um Sport zu machen.
Jens Franke: Klar, wer aufs Laufband geht oder Gewichte hebt und nicht in der Nähe des Deutschen Clubs wohnt, der wird einen Fitnessclub in seiner Nähe bevorzugen. Aber das Schöne an unserer Einrichtung ist natürlich, dass sie ein Angebot für die ganze Familie ist. Der Club liegt übrigens ganz nah am Periférico und ist wirklich eine Oase. Großzügige Grünanlagen mit einer Gesamtfläche von 10 Hektar sind schon etwas Besonderes. Es gibt 29 Tennisplätze, früher wurden bei uns sogar Davis-Cup-Turniere ausgetragen, wir verfügen über ein großes 50-Meter-Schwimmbecken im Freien, wie man es kaum in einem Fitnessclub finden wird, und es gibt Fußballplätze. Außerdem drei Sporthallen, ein Gym und zwei Mehrzweckhallen. Hinzu kommt das Miteinander, der bikulturelle Charakter, die sozialen Bindungen und das gastronomische Angebot. All das macht den Deutschen Club aus.
Sie sind seit Oktober 2025 Vorsitzender des Vorstands - wo liegt aktuell die Priorität Ihrer ehrenamtlichen Arbeit?
Jens Franke: Die Covid-Pandemie bdeutete für alle Clubs einen Einschnitt. Im Klartext: Wir haben Mitglieder verloren. Zudem wurden Investitionen aufgeschoben. Im aktuellen Vorstand haben wir uns zum Ziel gesetzt, diese beiden Herausforderungen konsequent anzugehen. Also: Wir werben aktiv um neue Mitglieder und beheben den Investitionsstau. Wir wollen dem nächsten Vorstand einen gut funktionierenden, attraktiven Club übergeben.
Wie können die Kammermitglieder Sie dabei unterstützen?
Jens Franke: Alle, die im Stadtsüden leben, lade ich ein, unseren Club kennenzulernen. Wer die Anlagen mit eigenen Augen sieht, der bekommt den besten Eindruck - das kann man nicht beschreiben. Und: Der Deutsche Club ist ein wirklich ausgezeichneter Ort für Veranstaltungen, beispielsweise für Geburtstage oder Hochzeiten. Und Firmen finden den richtigen Ort, um Jubiläen, Produktpräsentationen oder die Weihnachtsfeier bei uns zu feiern. Kommen Sie einfach auf mich und mein Team zu, wir beraten Sie gerne!
Deutscher Club im Internet: https://www.clubaleman.mx/
Kontakt: [email protected]
Télefono: 55 56 41 60 00
Geöffnet Dienstag bis Sonntag von 6:00 bis 20:00 Uhr
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