Nr. 158, Mai 2019

Kontakt & Anmeldung für diesen Newsletter: Björn Lisker


 

Liebe Mitglieder und Freunde von CAMEXA,

 

Stefan Deuster (Koenig & Bauer LATAM) ist der neue Präsident der Kammer. Auch an dieser Stelle gratuliere ich ihm herzlich zur Wahl bei der Mitgliederversammlung am 9. Mai; ich freue mich auf eine enge und dynamische Zusammenarbeit. Stefan Deuster ist ein ausgezeichneter Kenner des Landes und bereits seit vielen Jahren in Mexiko tätig. In der nächsten Ausgabe des Newsletters werden wir ihn ausführlich vorstellen.

 

Die Mitgliederversammlung ist nicht das einzige Thema dieser Ausgabe. Besonders freue ich mich über die gute Nachricht, dass die Casa Alianza im Süden von Mexiko-Stadt jetzt fertiggestellt ist. Kammermitglieder, die an der letztjährigen CAMEXA-Gala teilgenommen haben, können ein wenig stolz sein: Sie haben zur Verwirklichung des Projektes beigetragen.

 

Ganz am Ende dieses Newsletters möchten wir Sie noch auf eine Reise mitnehmen: Das AHK-Netzwerk feiert sein 125jähriges Bestehen. Aus diesem Grund haben die Kollegen in Berlin eine Sonderseite online gestellt, die auf informative und attraktive Weise einen Überblick über Historie und Aktualität dieses weltumspannenden Netzwerks gibt.  

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Johannes Hauser

Geschäftsführer

Der Vorstand wählt Stefan Deuster zum neuen Kammerpräsidenten

 

Bei der CAMEXA-Mitgliederversammlung, die am 9. Mai im Hotel Hyatt in Polanco stattfand, wählte der neu konstituierte Vorstand Stefan Deuster zum neuen Präsidenten der Kammer. 

Deuster ist Geschäftsführer von Koenig & Bauer LATAM, Anbieter von Maschinen und Dienstleistungen für die Druck- und Verpackungsindustrie.

Der neue CAMEXA-Vorstand (von links nach rechts):

 

Jörg Pasche, HSBC México, S.A.

Mario Loske, Strama-MPS Maquinaria México, S. de R.L. de C.V.

Luis Cuesta, Cuesta, Llaca y Esquivel - Abogados

Eduardo Watty, Robert Bosch México S.A. de C.V.

Gerd Dressler, Bocar S.A. de C.V.

Julio Serrano, Siemens Mesoamérica

Stefan Deuster,  Koenig & Bauer LATAM, S.A.P.I. de C.V.

Thomas Wagner, WMP Mexico Advisors

Rosemarie Fleischmann, Boege and Business, S.C.

Johannes Hauser, CAMEXA

Alex Wegenast, KfW IPEX-Bank GmbH

Claus Wünschmann, BASF México, Centroamérica y el Caribe

Michael Günther, Marsh Brockman y Schuh Agente de Seguros y de Fianzas, S.A. de C.V.

 

Nicht auf dem Bild sind:

Dr. Alexander Wehr, BMW Group Mexico

Felipe Bonifatti, Lufthansa AG Líneas Aéreas Alemanas

Miguel González, Carl Zeiss de México, S.A. de C.V.

Víctor Monroy, Hamburg Süd México S.A. de C.V.

Ein Grußwort richtete Deutschlands Botschafter Peter Tempel an die 120 Teilnehmer der Veranstaltung, an der u.a. auch Vertreter der GIZ, von COMCE und CCE teilnahmen. 

Rede vor Mitgliedern: Hauser kündigt Umfrage zur wachsenden Unsicherheit an

Auf dem Podium: Wirtschaftsprüfer Jan Adams (Roedl & Partner), der scheidende Präsident Dr. Edmund Duckwitz (Von Wobeser y Sierra) und Johannes Hauser. 

In seinem Jahresbericht sagte Johannes Hauser, nach mehreren Jahren mit einem starken Wachstum der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen sowie zahlreichen  deutsch-mexikanischen Veranstaltungen sei jetzt eine Normalisierung zu beobachten.

 

Das bilaterale Handelsvolumen sei auch 2018 gestiegen  allerdings weniger dynamisch als in den Vorjahren. Es belaufe sich auf knapp 22 Milliarden Euro.  

Zur steigenden Kriminalität im Land sagte Hauser: "Die Unsicherheit hat viele Facetten, aber vor allem die Überfälle auf Warentransporte verursachen erhebliche Schäden in den Lieferketten. Wir spüren, dass der Moment gekommen ist, in dem die Sicherheitslage die Reinvestitionen ebenso gefährdet wie den Zufluss neuer Investitionen aus Deutschland. Besonders kleine und mittlere Unternehmen reagieren bekanntlich allergisch auf unkalkulierbare Risiken."

 

Hauser kündigte eine Umfrage der Kammer an, um ein klares Meinungsbild über Art und Umfang der Betroffenheit der Kammermitglieder zu erhalten. Die kurze Umfrage umfasse Fragen zur persönlichen Sicherheit, zum Warentransport und den betroffenen Strecken. Er sagte, eine fundierte Wissensbasis sei wichtig, um auf ihrer Grundlage gegenüber den zuständigen Stellen Forderungen zu formulieren.

In seiner Rede unterstrich der Geschäftsführer der Kammer die Bereitschaft, Mexikos Regierung bei den großen Herausforderungen Innovation, Inklusion und Diversifizierung zu unterstützen. In den genannten Bereichen habe man konkrete Vorschläge vorgelegt. Hierzu zählten der Wissenstransfer rund um die Industrie 4.0 ebenso wie die weitere enge Begleitung des mexikanischen Modells der dualen Berufsausbildung, die das Regierungsprogramm "Jóvenes Construyendo el Futuro" sinnvoll ergänze. Außerdem stehe CAMEXA als binationale Kammer bereit, um mit konkreten Unterstützungsleistungen für mexikanische Unternehmen die Lücke zu füllen, die die Schließung von Proméxico hinterlassen habe. 

Zufrieden zeigte sich Hauser mit Blick auf die Mitgliederentwicklung. CAMEXA ziehe unverändert neue Unternehmen an, die von den zahlreichen Vorteilen einer Mitgliedschaft profitieren wollten. In diesem Zusammenhang erwähnte er die Veranstaltungsreihe “Bienvenidos a CAMEXA”, die neue Mitglieder über das Angebot der Kammer informiert. Er lud auch langjährige Mitgliedsunternehmen ein, an einer der Veranstaltungen teilzunehmen: "Mit Sicherheit werden dadurch die Bindungen zur Kammer neu belebt. Viele Unternehmer werden feststellen, dass sich unser Angebot in den vergangenen Jahren deutlich erweitert hat."

Grün-weißer Dank an Edmund Duckwitz

 

 

 

Johannes Hauser bedankte sich bei Dr. Edmund Duckwitz für seine vierjährige Tätigkeit im Kammervorstand, davon zwei Jahre als Präsident. Eine Wiederwahl war nach den Statuten der Kammer nicht möglich.

 

Als Abschiedsgeschenk erhielt der passionierte Tennisspieler einen Schläger mit der Vorgabe, damit möglichst viele Asse zu schlagen. Das Geschenk wurde ergänzt durch ein Handtuch mit dem grün-weißen Emblem des Fußballvereins Werder Bremen, dem Lieblingsverein von Edmund Duckwitz. 

Fotografische Eindrücke von der Mitgliederversammlung

Zum Starten der Galerie klicken Sie bitte auf das Bild.


Trauer um Karl Heinrich Mohrmann

Der Präsident der Deutsch-Mexikanischen Gesellschaft Dr. Karl Heinrich Mohrmann ist am 21. April 2019 verstorben.

 

Dr. Mohrmann engagierte sich für den bikulturellen Austausch und informierte die Öffentlichkeit in Deutschland regelmäßig über das wirtschaftliche und politische Geschehen in Mexiko. Immer wieder stieß er soziale Projekte an, so etwa zur Unterstützung von Opfern der Erdbeben, die im Jahr 2017 verschiedene Regionen des Landes in Mitleidenschaft zogen. 

 

CAMEXA wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Alfonso Romo nahm an Sitzung des CAMEXA-Vorstands teil

Die Mitglieder des Kammervorstands mit Alfonso Romo (zum Vergrößern das Foto bitte anklicken)

Alfonso Romo, Chef des mexikanischen Präsidialamtes und Bindeglied zwischen Staatspräsident Andrés Manuel López Obrador und der Privatwirtschaft, nahm am 27. März an der Sitzung des CAMEXA-Vorstands teil. Bei seinem 90-minütigen Besuch informierte er sich über die deutsch-mexikanischen Wirtschaftsbeziehungen und äußerte sich zur Wirtschaftspolitik der Regierung.


Romo sagte, eine stabile Wirtschaftsentwicklung sei eine Priorität der Regierung. So habe man bei der Budgetplanung Augenmaß gezeigt. Dies sei besonders auch mit Blick auf die Einstufung des Landes durch internationale Rating-Agenturen geschehen.

 

Ferner habe man den Unternehmerrat Consejo Mexicano de Negocios gegründet, um aufgrund des unternehmerischen Inputs Impulse für das Wirtschaftswachstum schaffen zu können. Das Angebot des Vorstands, wonach CAMEXA in dem neuen Gremium mitwirken könne, nahm Romo an.

Hamburg Süd tauft die "Polar Mexico" in Veracruz

Im Bild (von links nach rechts): Jakob Kaiser (Hamburg Süd Mexiko), Michael Kuemmel (Hamburg Süd Region Caribbean and Latin America West Coast), Maciej Jedynski (Kapitän der „Polar Mexico"), Carlos Ayala (Logistics and Distribution Director of Alpek Polyester), Claudia Dávila (Taufpatin der „Polar Mexico”) , Dr. Arnt Vespermann (CEO Hamburg Süd), Matthias Dietrich (Hamburg Süd Region Caribbean and Latin America West Coast) und Victor Monroy (Hamburg Süd Mexiko).

Die Hamburg Süd hat am 26. April in Veracruz das Containerschiff „Polar Mexico“ getauft. Taufpatin der „Polar Mexico“ ist Claudia Dávila, Ehefrau von Carlos Ayala, Logistics and Distribution Director von Alpek Polyester, einem Unternehmen der Alfa Gruppe.


„Mexiko gehört zu den wichtigsten Volkswirtschaften Lateinamerikas und ist ein bedeutender Markt für die Hamburg Süd. Wir sind stolz, dass wir das Schiff taufen, während die Stadt und der Hafen von Veracruz ihr 500-jähriges Bestehen feiern“, sagte Dr. Arnt Vespermann, CEO der Hamburg Süd.

 

Einer der wichtigsten Hamburg Süd-Dienste für die Region ist der North Europe – Mexico/Caribbean-Dienst (EMCS). Er verbindet Altamira, Veracruz, Progreso und weitere karibische Häfen mit Irland, Großbritannien sowie Antwerpen und Bremerhaven. Auch die „Polar Mexico“ wird in diesem Dienst eingesetzt.

 

Mit einer Gesamtlänge von 230 Metern und einer Breite von 37,30 Metern bietet das in China gebaute Schiff eine Container-Stellplatzkapazität von 3.800 TEU. Mit  1.000 Reefer-Anschlüssen ist die „Polar Mexico“ insbesondere auf den Transport von Kühlladung zugeschnitten.

Mexiko ist führend bei SHIP-Projekten

In Mexiko, China und Indien gibt es die meisten Projekte zur Nutzung der Sonnenwärme für industrielle Prozesse. Nach Angaben des Global Solar Thermal Energy Council gibt es weltweit derzeit 737 SHIP-Anlagen (SHIP: Solar Heat for Industrial Processes). In Mexiko sind es 51, in China 15, in Indien 10 und in Deutschland 9. Allerdings ist die installierte Fläche in Mexiko mit durchschnittlich 135 m² vergleichsweise gering. In Frankreich sind es 2.772 m², in Spanien 406 m² und in Indien 396 m².

 

CAMEXA ist Partner bei der Umsetzung von SHIP-Projekten in Mexiko.
 

[→] Komplette Information (auf Englisch)

[→] SHIP Supplier World Map

Investitionsgarantien des Bundes: Jahresbericht 2018 ist jetzt abrufbar

Der Bund hat im Jahr 2018 Investitionsgarantien in Höhe von 1,2 Milliarden Euro übernommen. Investitionsgarantien sichern förderungswürdige deutsche Direktinvestitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern gegen politische Risiken ab. Die Mehrzahl der genehmigten Anträge waren Projekte in China, im Iran, in Belarus, in Russland und in der Türkei. Projekte in Süd- und Mittelamerika (in Mexiko und Kolumbien) machten 3 % des neuen Garantievolumens aus.

 

Absicherungsfähig sind Investitionen jeder Größenordnung. 2018 reichte die Bandbreite von 13.000 Euro bis 191 Millionen Euro.

 

Die Investitionsgarantien werden im Auftrag der Bundesregierung von der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Mandatar des Bundes bearbeitet.

 

Detaillierte Informationen:

[→] Jahresbericht 2018

[→] Allgemeine Informationen zu den Investitionsgarantien


Kontakt:
Investitionsgarantien
PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Telefon: +49 (0) 40 / 63 78 - 20 66
investitionsgarantien@de.pwc.com

Audi baut Hybdridversion des Q5 in Puebla

Audi hat angekündigt, im Werk in San José Chiapa (Puebla) in den nächsten Monaten mit dem Bau einer Hybridversion des Q5 zu beginnen. Das Modell soll ab Herbst auf dem nordamerikanischen und dem europäischen Markt verfügbar sein.

 

"Mit der Erweiterung unseres Produktportfolios um die neue Antriebstechnik  leisten wir einmal mehr Pionierarbeit in Mexiko", sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung von Audi México, Andreas Lehe.

Internationale Projektmanager treffen sich in Mérida

Die International Project Management Association (kurz IPMA) veranstaltet ihre Welttagung vom 30. September bis zum 2. Oktober 2019 in Mérida, Yucatán. Thema der Veranstaltung ist "Integrating Sustainability into Project Management".

Die IPMA ist ein von Europa ausgehender weltumspannender Projektmanagementverband und Zertifizierungsstelle. Unter dem Dach der IPMA sind ca. 40 nationale Projektmanagementvereinigungen mit weltweit mehr als 40.000 Mitgliedern zusammengeschlossen.


Ausführliche Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der [→] Veranstaltungsseite.

Casa Alianza weihte das neue Kinder- und Jugendheim ein

Die neuen Gebäude im Süden der Hauptstadt. Rechts im Bild: Ernesto Warnholtz, Präsident des Patronats, während der feierlichen Eröffnung der Einrichtung.

Casa Alianza México hat am 30. April seinen neuen Sitz in Xochimilco eingeweiht. Die Einrichtung bietet Wohnraum und Betreuungsmöglichkeiten für nahezu 200 sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche.

 

Die verschiedenen Gebäude sind nach aktuellen Umweltstandards erbaut und verfügen neben der Verwendung moderner Materialen u.a. über Auffangvorrichtungen für Regenwasser, die Nutzung von Sonnenenergie und eine Technologie zur Nutzung von Brauchwasser.

 

Casa Alianza versorgt mit einem integralen Ansatz Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren, die Opfer von Gewalt und Ausbeutung waren und auf der Straße lebten.

 

Ermöglicht haben den Bau der neuen Einrichtung die Spenden von Privatpersonen, Unternehmen und Institutionen. CAMEXA hat mit der Spende der Erlöse der jüngsten Kammer-Gala zur Verwirklichung des Vorhabens beigetragen.

 

[→] Website

CAMEXA verkauft Audi Q7 Elite Quattro (2011)

Motor 3.0 T FSI 333 HP

Tiptronic

Lederausstattung

120.000 km

 

Kontakt: Francisco Gutiérrez

administracion2@ahkmexiko.com.mx

Tel: (55) 1500 5900

Spannende Sonderseite zu 125 Jahren AHK-Netzwerk

Weltmarktführer, Exportweltmeister, Hidden Champions: Deutsche Unternehmen sind vor allem deshalb so erfolgreich, weil ihre Produkte und Dienstleistungen weltweit gefragt sind. Die deutschen Auslandshandelskammern helfen, aus dem nationalen einen internationalen Erfolg zu machen. Sie bauen Brücken, schaffen Zugänge, vermitteln Kontakte und lösen Probleme. Sie sind #PartnerWeltweit – für Unternehmen, die noch vor dem Schritt ins Ausland stehen oder die schon Jahrzehnte vor Ort sind. In 92 Ländern und an insgesamt 140 Standorten.

 

Was das genau heißt, erfahren Sie hier >>


Wichtige Messetermine:

Aktuelle Informationen zu Geschäftschancen und Entwicklungen auf dem mexikanischen Markt


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