Sonderausgabe / Nr. 190 - 9. November 2021

Abos, Kommentare & Kontakt: Björn Lisker




Liebe CAMEXA-Mitglieder,

 

in dieser Ausgabe veröffentlichen wir die Mexiko-Ergebnisse der jüngsten Herbst-Umfrage "World Business Outlook" unseres Mutterhauses, des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). Die Stimmung hellt sich weiter auf, wobei allerdings wie schon in der Frühjahrs-Umfrage der Optimismus mit Blick auf die Entwicklung des Firmengeschäfts größer ist als mit Blick auf die Konjunktur des Landes insgesamt.

 

Die Investionsabsichten steigen, ebenso die Pläne, neues Personal einzustellen. Und das, obwohl die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen weiterhin Sorgen bereiten. Das gilt auch für die Nachfrage und die Rohstoffpreise. Aber sehen Sie selbst - alle Ergebnisse der Umfrage finden Sie in dieser Ausgabe. Wo möglich, haben wir die Vergleichszahlen der Frühjahrsumfrage 2021 neben die aktuellen Werte gestellt.

 

Mein Dank gilt allen, die sich an der Umfrage beteiligt und so zu einem aussagefähigen Ergebnis beigetragen haben. Sollten Sie keine Möglichkeit gehabt haben, dabei zu sein, so bitte ich Sie schon heute, bei der nächsten Auflage im Frühjahr 2022 mitzuwirken.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Johannes Hauser
Geschäftsführer


Mexiko-Ergebnisse der DIHK-Umfrage "World Business Outlook" vom Herbst 2021

Umfragezeitraum: 22. September - 15. Oktober 2021

1. Wie beurteilen Sie die gegenwärtige geschäftliche Lage Ihres Unternehmens?

  Herbst 2021 Frühjahr 2021
Gut   27% 29%
Befriedigend   56% 48%
Schlecht   17% 23%

2. Welche geschäftliche Entwicklung erwarten Sie für Ihr Unternehmen vor Ort in den kommenden zwölf Monaten?

  Herbst 2021 Frühjahr 2021
Besser   56%   55%
Gleich bleibend   42%   40%
Schlechter     2%     5%

3. Wie beurteilen Sie die konjunkturelle Entwicklung des Landes in den nächsten zwölf Monaten?

  Herbst 2021 Frühjahr 2021
Besser   29%  32%
Gleich bleibend   48%  23%
Schlechter   23%  45%

4. Wie werden sich die Ausgaben Ihres Unternehmens für Investitionen vor Ort in den kommenden zwölf Monaten voraussichtlich entwickeln?

  Herbst 2021 Frühjahr 2021
Höher    35% 21%
Gleich bleibend    31% 39%
Geringer    21% 21%
Keine Investitionen    13% 19%

5. Wie wird sich die Beschäftigtenzahl Ihres Unternehmens vor Ort im Vergleich zu den Plänen vor der Corona-Krise voraussichtlich entwickeln?

  Herbst 2021 Frühjahr 2021
Höher   31% 17%
Gleich bleibend   54% 68%
Geringer   15% 15%

6. Wo sehen Sie die größten Risiken bei der wirtschaftlichen Entwicklung Ihres Unternehmens in den kommenden zwölf Monaten?

(Mehrfachnennungen möglich)

Wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen 53%
Nachfrage 46%
Rohstoffpreise 46%
Rechtssicherheit 35%
Wechselkurs 33%
Handelsbarrieren / Bevorzugung einheim. Firmen 19%
Finanzierung 17%
Infrastruktur 15%
Energiepreise 13%
Fachkräftemangel 13%
Arbeitskosten   6%

Corona 1: Welche Auswirkungen der Corona-Pandemie belasten Ihr Unternehmen aktuell besonders?

Reiseeinschränkungen 58%
Investitionen werden verschoben / gestrichen 52%
Probleme in der Lieferkette / Logistik 52%
Absage von Messen / Veranstaltungen 38%
Weniger Nachfrage nach meinen Produkten und Dienstleistungen 35%
Eigene Produktionsausfälle / Krankheitsausfälle 31%
Stornierung von Aufträgen 29%
Liquiditätsengpässe / fehlende Finanzierungen 25%
Erhöhte Rechtsunsicherheit 25%
Fehlende Waren / Dienstleistungen 15%
Sonstiges   4%

Corona 2: Haben Sie vor, Ihre Lieferkette zu diversifizieren bzw. haben Sie bereits Anpassungen vorgenommen?

Nein 42%
Ja, Verlagerung von Produktion an neue Standorte 13%
Ja, Suche nach neuen / zusätzlichen Lieferanten 46%
Ja, Veränderung / Verkürzung von Lieferwegen 23%
Ja, sonstiges 10%

Corona 2.1: Welche Faktoren sind für Sie bei der Suche nach neuen Produktionsstandorten besonders relevant?

Geographische Lage des Produktionsstandorts 83%
Rechtssicherheit 50%
Steuerrecht (Komplexität / Praxistauglichkeit) 33%
Wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen 33%
Local-Content-Vorschriften (Produktion vor Ort) 33%
Betroffenheit und Umgang mit der Coronavirus-Pandemie 33%
Höhe der Energiekosten 17%
Verfügbarkeit von Fachkräften 17%
Verfügbarkeit von digitaler Infrastruktur 17%
Sonstiges   0%

S.2.1.c Geographische Lage des Produktionsstandorts

Produktion im selben Land von bestehenden Produktionsstätten 60%
Produktion in regionaler Nähe von bestehenden Produktionsstätten (Nearshoring) 20%
Produktion in möglichst viele Länder verteilen (Diversifizierung) 20%

S.2.2 Welche Faktoren sind für Sie bei der Wahl neuer / zusätzlicher Lieferanten besonders relevant?

Zuverlässigkeit der Lieferanten (z.B. Lieferzeit, Erreichbarkeit) 82%
Preis-Leistungs-Verhältnis 64%
Produktqualität 60%
Geographische Lage der Lieferanten 60%
Local-Content-Vorschriften (Produktion vor Ort) 18%
Betroffenheit und Umgang mit der Coronavirus-Pandemie   9%
Sonstiges   5%

S.2.2.c Geographische Lage der Lieferanten

Lieferanten im selben Land wie der Produktionsstandort 39%
Lieferanten in regionaler Nähe vom Produktionsstandort (Nearshoring) 31%
Lieferanten aus möglichst vielen Ländern/Regionen (Diversifizierung) 31%

S.3.2 Wir bereiten uns auf die Umsetzung des deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes vor

Ja 29%
Nein 49%
Keine Angabe 22%

S.3.3 Wir beschäftigen uns mit dem zu erwartenden Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM - CO₂-Grenzausgleichsmechanismus) der EU

Ja 13%
Nein 60%
Keine Angabe 27%

S.3.4 Wir sind direkt oder indirekt vom Emissionshandel der EU betroffen

Ja 27%
Nein 46%
Keine Angabe 27%

S.3.5 Die Frage einer nachhaltigen Unternehmensfinanzierung gewinnt für uns an Bedeutung

Ja 51%
Nein 33%
Keine Angabe 16%

S.3.6 Unser Unternehmen hat sich eigene Nachhaltigkeitsziele gesetzt, an deren Umsetzung wir arbeiten

Ja 68%
Nein 21%
Keine Angabe 11%

S.3.7 Die lokale Umwelt- bzw. Klimaschutzgesetzgebung erfordert von uns erhebliche Anstrengungen

Ja 40%
Nein 44%
Keine Angabe 16%

Informationen zu den Umfrage-Teilnehmern. Branche:

 Industrie / Bau   48%
 Dienstleistung   19%
 Handel   33%

Anzahl der Mitarbeiter weltweit

 Weniger als 100   50%
 100 bis 1000     8%
 Mehr als 1000   42%



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